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Andi Gentsch Positionen

Andreas Gentsch Positionen

Unsere Demokratie lebt von der Vereinbarkeit unterschiedlicher Werte.

Gemeinsam mit dem Gewerbe

Als Gewerbetreibender kenne ich die diesbezüglichen Herausforderungen. Lokales Wirtschaften zum Wohle aller statt zum finanziellen Selbstzweck. Dabei strebe ich nach realen Lösungen und dem sinnvollen Dialog. Mir ist bewusst welche wichtige Rolle als Arbeitgeber und Motoren das lokale Gewerbe hat. Auch ist die Stadt Winterthur auf die Präsenz von überregionalen und internationalen Firmen angewiesen. Das Wirtschaften darf in meinen Augen aber nicht nur ein Selbstzweck einiger weniger sein. So engagiere ich mich, als Co-Geschäftsleiter einer Kommunikationsagentur, für ein nachhaltiges Wirtschaften, das auf den Werten Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz aufbaut. Unsere Stadt hat mehr Werte zu bieten als Steuergeschenke.

Klimaschutz jetzt!

Wir haben eine Verantwortung. Weder als Privatperson noch als Stadt werden wir die Welt retten, aber wir müssen unsere individuelle Verantwortung wahrnehmen und Chancen erkennen. Darum bin ich Mitglied der parteiübergreifenden Klimaallianz «Netto-Null 2040».

Die Forderungen sind klar benannt, es herrscht an sich auch überparteilicher Konsens, dass die Stadt vorangehen statt abwarten soll. Allerdings klemmt die Umsetzung dieser heren Versprechen nicht nur auf dem Internationalen Parkett. Ich bin davon überzeugt, das wer früh die Weichen stellt bereits mittelfristig provitiert. Der Klimawander wird Kosten verursachen, wie beim Zahnarzt bringt es aber nicht abzuwarten, wir müssen jetzt handeln statt unsere Untätigkeit später zu bereuen.

(Breiten)Sport

Als langjähriges Vorstandsmitglied der Firmenliga Winterthur, kenne ich die Schwierigkeit einen freien Sportplatz in unserer Stadt zu finden. Infrastruktur ist eine lohnende Investition. Sie beginnt bei einem bespielbaren Rasen auf der Schützenwiese, endet aber noch lange nicht bei einem einzigen Hallenbad.

Kulturstadt

Kunst und Kultur sind Winterthurs spannende Aushängeschilder, sie verdienen Planungssicherheit und Sichtbarkeit. Dafür engagiere ich mich: früher an der Tür des «Salzhauses», heute mit Know-how und Austausch.

Kultur ist soviel mehr als nur ein nettes Anhängsel. Sie ist Treiberin und Inspiration. Winterthur hat ein vielfältiges Kulturschaffen, darauf dürfen wir stolz sein, uns auszuruhen ist aber fehl am Platz. Oft fehlt es den Macher:innen und ihren Projekten an Sichtbarkeit. Es braucht das Bewusstsein für kulturelle Anliegen in Bevölkerung und Politik. Kultur braucht ihren Platz in städtebaulichen Themen und muss einbezogen werden bevor Entscheide als Tatsachen verkündet werden.