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Andi Gentsch

Andreas Gentsch als politischer Mensch

Liebe:r Winterthurer:in

Ich danke dir für dein Interesse. Vielleicht bist du absichtlich, vielleicht, vielleicht aber auch ganz zufällig auf dieser Seite gelandet. Hoffentlich aber, weil du im Sinn hast, am 13. Februar deine Stimme abzugeben, um das Winterthurer Stadtparlament zu wählen. Genau, das ist das, was früher stadtläuftig als grosser Gemeinderat bekannt war.

Wieso solltest du also einen mittelalten, weissen, immerhin aus dem Thurgau zugewanderten Mann ins Winterthurer Parlament wählen? Einverstanden davon gibt es schon einige. Was ich beitragen kann, sind meine Erfahrung und Kompetenz, die ich mir in den letzten 38 Jahren aneignen konnte, und der Wille zur Weiterentwicklung.

Wer den kompletten Werdegang kennen will, ist bei LinkedIn vielleicht besser aufgehoben. Es folgt ein kleiner Abriss.

Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte ich ein zehntes Schuljahr. Beruflich war das die Lehre als Mediamatiker (mit technischer Berufsmittelschule). Es folgten eine Tätigkeit im Gesundheitswesen, namentlich in der Betreuung von Hausarztnetzwerken, mehrere Jahre bei einem technischen Händler und dann der Wechsel in eine Kommunikationsagentur. Nach einem, einjährigen Abstecher in die Personalvermittlung am Platz Winterthur arbeite ich nun weiterhin in der Stadt, in der ich mit meiner Partnerin und zwei Kindern auch wohne. Ich teile mir die Geschäftsleitung des Büro für Erfrischung. Wir beraten und unterstützen regionale Unternehmen in der Kommunikation und haben stets offene Ohren und flinke Finger für kulturelle Institutionen und einzelne Bereiche der Stadt selber. Ich staune über die Vielfältigkeit des städtischen Gewerbes, oft staune ich aber auch darüber, wie unverblümt sich gewisse Exponenten anmassen, in dessen Sinn zu sprechen, dabei aber stets auf die eigenen Interessen bedacht sind. Gerade die heikle Zeit des Lokdowns hat wieder gezeigt: Es braucht hie und da einen Wechsel des eigenen Blickwinkels.

Mehrere Jahre war ich an der Tür des «Salzhauses» anzutreffen – eine prägende Zeit, die mir viele spannende Menschen und einige Probleme des Winterthurer Kulturschaffens nähergebracht hat. Ausserdem durfte ich längere Zeit im Vorstand die Winterthurer Firmenliga unterstützen. Diese Breitensportorganisation sorgt dafür, dass sich jedes Jahr rund 16 Teams von Feierabendfussballern auf den wenigen örtlichen Fussballplätzen treffen. Spannend, wenn sich Stadtpolizei, Axa und Gaswerk so begegnen.

Begegnung und das Miteinander, namentlich der Dialog mit unterschiedlichsten Charakteren, sind es, was ich schätze und von dem ich denke, dass ich es gut kann. Versetze dich auch einmal in die Lage der anderen, bevor du urteilst. Ich versuche, die Sprache der Zuhörenden zu sprechen, selbst wenn das als Thurgauer in diesem Kanton Winterthur nicht immer ganz einfach ist.

Wenn du auch denkst, dass Gewerbe nicht gleichbedeutend ist mit Konzerndenken und persönlicher Bereicherung, du dem Kulturleben mehr Sichtbarkeit und Planungssicherheit geben möchtest oder mir einfach sonst zutraust, im Stadtparlament mit Realpolitik eine Stadt für alle zu fördern, dann freue ich mich am 13. Februar über deine Stimme.

Herzlich
Andi

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